Schweriner See

Schweriner See


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Der Schweriner See befindet sich in Westmecklenburg, zwischen den Ortschaften Schwerin und Hohen Viecheln. Das Gewässer ist 21 Kilometer lang und genießt Bedeutung als zweitgrößter See Mecklenburg-Vorpommerns. Die bewaldeten Uferzonen sind durch gut ausgebaute Spazierwege für den Tourismus erschlossen. Ausgesprochen romantisch ist der am Südufer entlang führende Franzosenweg. Als beliebtestes Naherholungsgebiet der Schweriner und ihrer Gäste ist der Schweriner See zu allen Jahreszeiten gut besucht. Während im Sommer der Wassersport klar im Mittelpunkt steht, zählen an kühleren Tagen Wanderungen oder Bootstourismus zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.

Nach Süden besitzt der Schweriner See einen natürlichen Abfluss zur Elbe. Im Norden schafft der Wallensteingraben die Verbindung zur Ostsee. Den See teilt der im Jahre 1842 aufgeschüttete Paulsdamm. Über den Damm verläuft die Bundesstraße B 104, welche für eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung nach Güstrow oder Neubrandenburg sorgt. Im Schweriner See befinden sich zwei Inseln, welche mit Booten erreicht werden können. Dabei handelt es sich um das Naturschutzgebiet Kaninchenwerder und die Insel Ziegelwerder. Der See ist als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Besonders See- und Fischadler nutzen das Gewässer als Brutstätte. Die Oberfläche des Gewässers wird von weiten Seerosenfeldern bedeckt. Angler stoßen auf Flussbarsche und Regenbogenforellen.